Hans Thol
Seine Arbeiten sind dem Konstruktivismus zuzuordnen, der als streng gegenstandslose Stilrichtung der Malerei der Moderne des 20. Jahrhunderts gilt. Charakteristisch ist ein einfaches geometrisches Formenvokabular wie auf dem berühmten Bild Schwarzes Quadrat auf weißem Grund, das Kasimir Malewitsch 1911 malte und das als Endpunkt der Malerei galt. Diese Kunstrichtung hatte auch Einfluss auf die Plastik und die Architektur.
Hans Thol verarbeitet in den hier ausgestellten Temperabildern konstruktivistische Motive als Elemente, in denen die geometrischen Grundformen Viereck, Dreieck und Kreis zu einer Gesamtkomposition zusammengefügt werden. Die in weichen Temperafarben gehaltenen Bilder regen die Phantasie an und lenken den Blick in verschachtelte dreidimensionale Räume. Hans Thol beschäftigt sich seit 1946 mit bildender Kunst.
Die Initiative zum Ausstellungsprojekt Kunst im Foyer der E.ON Fernwärme GmbH mit dem Ziel, eine Verbindung zwischen Arbeitswelt und Kunst einzugehen gibt es seit zehn Jahren. Inzwischen ist das Foyer als Dauerausstellungsort im Gelsenkirchener Kunstführer erwähnt. In enger Zusammenarbeit mit Reinhard Hellrung vom Städtischen Museum Gelsenkirchen-Buer und der Kommunalen Galerie im Hans-Sachs-Haus werden die Exponate ausgewählt. Diese Ausstellung dauert bis zum 2. März 2007 und kann während der Geschäftszeiten von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr von jedermann besucht werden.
Ort: E.ON Fernwärme GmbH, Bergmannsglückstraße 41-43, 45896 Gelsenkirchen
Bei Rückfragen:
Eva Dreckmeier
T 02 09-6 01-82 38
eva-marie.dreckmeier@eon-fernwaerme.de
