Dieter Thamm

Unter dem Motto Kunst im Foyer sind zurzeit Arbeiten des Malers Dieter Thamm in den Geschäftsräumen der E.ON Fernwärme GmbH ausgestellt. Diese Ausstellung „Zechen der Hibernia“ findet bereits im Vorfeld des Projektes Schacht-Zeichen, einer Aktion im Rahmen der „Kulturhauptstadt 2010“ auf der Zeche Bergmannsglück statt.

Thamm zeigt hier eine Reihe von Bildern, die alte Zechenkultur widerspiegeln. Sämtliche Arbeiten sind in Öl auf Leinwand gemalt. Sein Stil erinnert an die Naive Malerei. Thamm hat mit akribischer Genauigkeit die historischen Zechenbauwerke in farbenprächtigen Darstellungen wiedergegeben. Dem Betrachter bietet sich ein authentisches anmutendes Bild aus der Blütezeit der Ruhrgebietszechen.

Dieter Thamm wurde 1942 in Gelsenkirchen geboren und ist im Stadtteil Hessler aufgewachsen. Seine Kindheitserinnerungen hat er in dem Buch der Gelsenkirchener Geschichten „Eine Stadtbereisung“ niedergeschrieben. Er war, wie die meisten seiner Kollegen damals auf der Zeche beschäftigt. Nach einer Lehre auf der Zeche Wilhelmine Victoria wechselte er den Pütt und heuerte auf „Fritz Heinrich“ an. Heute lebt er als Ruheständler mit seiner Familie in Schweinfurt und geht seinem Hobby der Malerei und der Holzschnitzkunst nach.

Die Initiative zum Ausstellungsprojekt Kunst im Foyer der E.ON Fernwärme GmbH mit dem Ziel, eine Verbindung zwischen Arbeitswelt und Kunst einzugehen gibt es seit dreizehn Jahren. Inzwischen ist das Foyer als Dauerausstellungsort im Gelsenkirchener Kunstführer erwähnt. In enger Zusammenarbeit mit Reinhard Hellrung vom Städtischen Museum Gelsenkirchen-Buer und der Kommunalen Galerie werden die Exponate ausgewählt.

Die Ausstellung dauert bis zum 12. Juli 2010. Sie kann während der Geschäftszeiten von 9 Uhr bis 16 Uhr von jedermann besucht werden.

Ort: E.ON Fernwärme GmbH, Bergmannsglückstraße 41-43, 45896 Gelsenkirchen

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