Erzeugung und Transport von Fernwärme

Das Wasser im Verteilnetz wird in einem Heizkondensator durch heißen Dampf erwärmt. Dieser heiße Dampf wird teilweise der Turbine entnommen, die der Stromerzeugung dient. Der Dampf kühlt dabei ab, wird wieder zu Wasser und erneut dem Verdampfer in der Feuerungsanlage zugeführt.

Das Verteilnetz für Fernwärme besteht meist aus zwei Rohrsystemen: Der Vorlauf bringt das heiße Wasser zu den Verbrauchern, der Rücklauf das abgekühlte Wasser wieder zum Heizkondensator, wo es erneut erwärmt wird.

Das Wasser in diesen Rohrsystemen hat eine Temperatur von ca. 140 °C und steht unter einem erhöhten Druck von ca. 20 bar, um die Bildung von Dampf zu vermeiden. Eine moderne Wärmedämmung sorgt dafür, dass während des Transports kaum Energie verloren geht.

Fernwärmeleitungen liegen unter oder über der Erde. Außerdem werden Pumpen im Fernwärmenetz eingesetzt, um Druckverluste wieder auszugleichen. Beim Verbraucher wird dann über einen zentralen Wärmetauscher das Heizungs- und Brauchwasser erwärmt.

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